Ferienhaus im Oderbruch

 
              Ich war mächtig säumig - ich weiß.
So viele Menschen haben mich schon angesprochen.
Aber es war ein verrücktes Jahr.
Natürlich fanden wir es schön, dass der Winter uns
verschont hat.
Aber wir hatten uns eigentlich auch auf eine kleine
Verschnaufpause gefreut.
Tja, da uns diese nicht vergönnt war, konnten wir
gleich mit dem Stemmen der Elektroleitungen
beginnen.
Hier, mein immer bereiter Bruder Thomas, der die
Fräse meisterhaft bedient hat.
 Inzwischen ist auch unser Wintergarten fertig und die
Verglasung eingebaut.
Die Küche konnte von ihrer "Verkleidung"
befreit werden und dieser Raum ist genauso, wie wir
ihn uns vorgestellt haben -
mit einem wunderbaren Blick in den Garten,
bei dem man den Tag in Ruhe mit einem herrlichen
 Frühstück beginnen kann.
Gut - bis dahin ist es noch ein ganz schöner Weg.
Aber Stück für Stück nehmen unsere Ideen Formen an.
 
  Das paßt zwar zeitlich nicht ganz in die Reihenfolge
der Baubilder, zeigt aber, wie kalt es schon war,
als wir dann die Fenster endlich einsetzen konnten.
 
Das sind die Helden der Stunde.
Unsere "Putzertruppe"!
Mario, Holger & Frank.
Dank ihnen bekam unser Haus bald außen und
innen "Farbe". Dabei haben wir es ihnen nicht
einfach gemacht. Jedes einzelne Gefach wurde
ordentlich abgeklebt und einzeln bearbeitet.
Heutzutage, wo alles supergerade und perfekt erledigt werden muß, kommen wir und wollen da Beulen und Ecken und
Kanten haben - alte Stürze, die eingeputzt werden -
ohne Schiene.
Iht habt das super gemacht.
Habt Dank!
 Der Trockenbauer hat begonnen und bald sind die einzelnen Räume zu erkennen.
Elektrik liegt schon in Form von Kabeln
und es gibt endlich im Haus eine Steckdose.
Man freut sich über solche Kleinigkeiten.
 
  Da seht ihr das - das wird eine Toilette. Ich kann es
kaum erwarten. Nach 4 Jahren auf einem Plumsklo,
bei dem man immer ein wenig fürchtet, dass es über
einem zusammenfällt, da es sicher mindestens so alt
war, wie das alte Haus, ist das ein wunderbarer
Anblick.
(Ich verzichte auf eine fotografische Darstellung
unserer "Örtlichkeiten" - alle Helfer und Gäste
kennen es ohnehin!)
Leider mußte ich lernen, dass es noch ein weiter
Weg ist, vom Untergestell bis zum richtigen Becken -
zumal erst noch eine Grube gemacht werden muß.
Egal - es geht voran!
 1 Gästezimmer schon mit Fußbodendämmung -

und hier mit Heizschlangen
  Auch das Obergeschoß ist mit Dämmung und Heizschlangen versehen.
Leider hatte der Trockenbauer soviel zu tun, dass wir erst einmal nur soweit fertiggestellt wurden, dass der Estrich verlegt
werden konnte.
Estrich ist immer ein Meilenstein im Bau, dann gehts
sozusagen in den Endspurt.
 
Ist aber nicht so,
dass Langeweile aufkommt, weil wir inzwischen auch ein paar Firmen beschäftigen.

Der Pool kostet ganz schön Kraft. Nicht nur, dass wir
ein richtiges Fundament erstellen müssen,
auch das "Einpacken" dauert. Schließlich soll zum
Schluß nur noch der Rand oben rausgucken.
 Das ist die Sache mit dem Betonmischer!
Nachdem unser jüngerer Sohn auch einen Tag lang
bei 34 ° Lufttemperatur am Mischer stehen mußte,
weil wir den Pool nur schichtenweise verfüllen
konnten, konnte er Karlsbiese nicht mehr soviel
abgewinnen.
Verständlich - ich mache das hier auch bei 32 ° und
weiß noch, dass ich sowohl meinen Mann als auch
den Pool mächtig verflucht habe.
Ein Glück kam dann bald Wasser rein und man
konnte sich zwischendrin mal abkühlen.
 Endlich fertig - zumindest der Pool.
Jetzt muß dann außen noch alles aufgehübscht werden.
 Und diese Arbeit macht sogar richtig Spaß -
wie man sieht.
Bei herrlichem Sonnenschein den Pool
sauber machen - das geht.
Ich muß aber sagen, Benny hat vorher 4 h lang
Melde ausgerissen. Ein Kraut, welches ganz schnell unseren Berg bewuchert hatte.
 Gartenidyll Auf dem Heimweg
Wir belegen den Laubengang mit Brettern.
Ich mach die Luiarbeiten und Micha--------
Also mal ehrlich - das sieht doch richtig sportlich aus!
 Da ist er der Kachelofen!
Zu einem Haus auf dem Land gehört ein richtiger Ofen.
Und wir hoffen, dass unsere Gäste so ein
prasselndes Feuer genauso
entspannend finden wie wir.

  Es hat ja ein wenig gedauert - das Geländer.
Und ich muß ehrlicherweise sagen, anfangs dachte
 ich - man oh man, das ist ja gewaltig.
 Aber man siehts ja - es lädt ein sich aufzustützen,
den Blick ins Land schweifen zu lassen und
man kann herrlich sein Weinglas drauf abstellen.
Ist ja auch noch nicht fertig -
ist erst einmal der Anfang -
aber ich muß sagen, es gefällt mir.
 
Meine Freundin Astrid aus Dresden kam extra
für eine Woche angereist, um mit mir das malern zu meistern.
Es hat richtig gut geflutscht mit uns beiden und
zwischenzeitlicher anderer Aushilfen.
Am Ende der Woche waren wir fertig, aber auch
große Teile des Hauses. Zumindest so,
dass die Fliesenleger ungestört arbeiten konnten.
 Unser großer Sohn ist uns schon wieder zur Hilfe
geeilt.
Vor der Scheune wurde endlich der schon
eingefallene Dreck weggefahren und nun konnte
das Gelände begradigt und Rasen eingesäht werden.
 
Unser Freund Torsten, beim Geländeraufbau
 Sieht er nicht glüklich aus?
  
Jetzt wirds langsam wohnlich,
die ersten Fliesen liegen in den Bädern!
 Eigentlich wollte ich schreiben, dass ist der Stand
im Herbst 2014.
Aber wir sind schneller, als meine fotografischen
Fähigkeiten, denn der Handlauf der Treppe ist nun
auch schon drauf und man kann gut - ohne Angst,
die Treppe hochgehen.
Aber im Großen und Ganzen ist das schon so der
Stand!
 
 
  
 
 Mit über 70 bei der Obsternte! Meine Eltern!

Das sind unsere immer bereiten und fleißigen Helfer beim 1. Endputz (einer von vielen!).
Ohne die Unterstützung unserer Eltern und Geschwister und natürlich unserer Kinder wären wir nicht soweit.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Euch, dass Ihr an uns glaubt und uns immer unterstützt!

Es gäbe noch viele Bilder und Begebenheiten zu diesem Bau, aber das soll es erst einmal gewesen sein.
Nun freuen wir uns auf unsere Gäste und hoffen, dass sie dieser einmaligen Landschaft genauso viel abgewinnen können, wie wir.